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Hoodia Deutschland PortalDie Diät Kaktus aus der Kalahari Wüste |
M.M. Hassan, |
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Hoodia ::: Stachelige Lösung zur Korpulenz?Zusammenfassung eines Artikels von Heather Tomlinso auf der Guardian Weekly vom 7 Januar 2005Eine Pflanze, welche bisher lediglich dazu genutzt war die Hungeranfälle afrikanischer Stämme zu kontrollieren, mag bald auf dem Menü übergewichtiger westliche Bürger stehen. Der Niederländisch-Englische multinationale Unilever (Nahrungsmittelfirma) will nun eine Reihe Diätpräparate produzieren, welche mit der Hoodiapflanze gemacht worden sind. Letzten Monat konnte sie ein 38 Mil. Dollar Deal mit der britischen botanischen Firma, Phytopharm machen, um die kommerziellen Nutzungsrechte der Pflanze zu erwerben. Aufgrund dessen die Phytopharm Aktien allerdings um 11% stiegen. Generationen lang haben die San-Buschmänner im Süden Afrikas Hoodia konsumiert, um ihren Hunger bei Not oder während der Jagd zu unterdrücken. Der Vorsitzende des Südafrikanischen San Vorstandes sagt, dass die San-Buschmännern ihren Kindern Hoodia geben, wenn sie hungrig werden. Es gäbe ein allgemeines Problem was Nahrung in dieser Region angeht. In der entwickelten Welt ist das Problem gerade umgekehrt. 20% der Menschen sind übergewichtig und der Schaden dadurch wird in den USA alleine schon jährlich auf 120 Billionen Dollar geschätzt. Der Manager der Firma Phytopharm, selbst ein Biochemiker, war dabei zusammen mit Pfizer ein Appetithemmungsmittel zu entwickeln. Das Projekt scheiterte dennoch und so wendete er sich an Unilever welche beispielsweise auch Slim-Fast entwickelt hat. Unilever zeigte die Bereitschaft bis zu 40 Mil. Dollar zu investieren um die Sicherheit der Pflanze zu überprüfen und um eine neue Linie von Getränken und Nahrungsergänzungsmittel zu entwickeln im Laufe der kommenden drei Jahren. Phytopharm würde dagegen einen Anteil des Geldes bekommen und einen Teil der Gewinne, falls das Produkt einen Marktwert hat. Über 50% der westlichen Population sei übergewichtig, sagt Erling Refsum, ein Analytiker an der japanischen Bank Nomura. Die Übergewichtigkeit sie die größte Epidemie welche uns bedroht. Das Deal zwischen Unilever und Phytopharm könnte auch die Finanzen der San-Buschmänner verbessern, wobei Phytopharm nicht preisgibt wie hoch der Gewinnausschuss an das südafrikanische Forschungszentrum (CSIR) ausgeschüttet wird. Die San-Buschmänner würden nur zwischen 6-8 % davon bekommen. Phytopharm hatte bereits nach dem ersten Vertrag mit Pfizer Geld an das CSIR gezahlt, es sind aber noch ca. 45.000 Dollar durch die Regierung nicht an die San-Buschmänner ausgezahlt. Geplant ist, dass die Buschmänner auch einen Anteil aus dem Vertrag von letztem Monat (Unilever Phytopharm) und dessen Ertrag erlangen. Die Erträge sollen in Landerwerb und Bildung investiert werden. Die Hoodiapflanze wird durch das Ausplündern durch Touristen und inoffizielle Sammler immer seltener, so dass Unilever Farmen für Hoodia plant um den Bedarf zu decken. Dies würde für die San-Buschmänner sehr bedeutend sein. In diesem Sinne könnte fette Westliche die letzte Hoffnung für die Buschmänner sein. Quelle: http://www.guardian.co.uk/ |
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