Hoodia

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Die Diät Kaktus aus der Kalahari Wüste

M.M. Hassan,
Wiedemannstr. 29, 16225 Eberswalde.

Hoodia ::: Der Favorit aus der Kalahari Wüste für die Diätindustrie

Eine Zusammenfassung und Übersetzung des Artikels von Robyn Dixon vom 29.12.2006

Die Hoodia Gordonni ist ein sukkullente Pflanze mit dicken stacheligen „Armen“ und einer purpurne Blüte welche mittlerweile 40 Dollar pro Onze (ca. 31 Gramm) kostet. Die Pflanze wächst in der Kalahari Wüste in Südafrika und wurde durch die Eingeborenen benutzt, um den Hunger zu unterdrücken. Scheinbar ist das Hoodia-Geschäft so heiß geworden, dass die Inhalte der Präparate in einigen Fälle eine ernste Kompromiss eingehen mussten. Es wird geschmuggelt und Bauer in Südafrika versuchen ins Geschäft zu kommen.

Der internationale Gigant „Unilever“ (Nahrungsergänzugsfirma) ist lizenziert Hoodia zu kommerzialisieren, wobei der Bedarf das Angebot bei weitem überschreitet, so dass es fast ein irrsinniges Wettbewerb gibt die Pflanze auf den Markt zu bringen.

Hoodia Wachstum

Eine Hoodia Pflanze braucht zwei Jahre Zucht um 4 Pfund (also 4x453 Gramm) zu erreichen und eine Farm in Südafrika kann schon mit über 130.000 Hoodia-Pflanzen beginnen, so ein Bauer in Südafrika.

Der Hoodia-Wahn, so die offiziellen Sprecher Afrikas lässt berechtigt Befürchtungen zu, dass früher oder später um das Hoodia-Geschäft Gangster sammeln werden.

Dies wobei die Hoodia noch nicht endgültig als wissenschaftlich für die Gewichtsabnahme bewiesen ist. Diejenigen die mit Hoodia aufgewachsen sind, schwören darauf. Seit ihrer Kindheit essen sie Hoodia um den Hunger zu stillen.


Hoodia Arten

Es gibt drei Sorten welche die aktive Substanz P57 beinhalten:

  1. Hoodia Grodonii mit einem bitteren Geschmack
  2. Hoodia Officianalis (seltener als Gordonii aber süßlich im Geschmack)
  3. Hoodia Currori (ähnlich wie Hoodia)

Ursrpünglich hat das „South African council for Scientific and Industrial Research“ den entscheidenden Stoff P57 isoliert und 1996 patentiert, dann lizenzierte es die britische Firma Phytofam es zu entwickeln und zu kommerzialisieren. 1998 trat Pfizer an, um sich an der Forschung und Vermarktung zu beteiligen, zog sich aber nach 5 Jahren zurück. 2003 machte Unilever einen Vertrag mit Phytopharm. Unter rechtlichen Druck unterzeichnete Phytopharm dann auch einen Vertrag mit den Vertretern der San-Buschmänner, um sie nicht von der Entwicklung der Hoodiaindustrie auszuschließen.

Südafrika ist das einzige Land welches Hoodia legal exportiert. Paul Gildenhuys von der „Western Cape Conservation Authority“ (Naturschutzaufsichtsbehörde) berichtet, dass dabei die Menge von 22 Tonnen (letztes Jahr) auf 49 Tonnen verdoppelt worden ist, was Anlass dazu gibt, zu glauben, dass auch Schmuggler daran beteiligt waren.


Quelle: http://www.azcentral.com/business/articles/1229hoodia1229.html

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