Konjac ist besser als Hoodia!

KonjacJa, diese Website habe ich Hoodia gewidmet, doch was soll ich tun, wenn ich erfahre, dass es ein noch besseres Produkt als Hoodia gibt?  Es vermittelt nicht nur das Gefühl satt zu sein, wie Hoodia, sondern ist unproblematisch beim Kaufen, da man hierfür keine besonderen Lizenzen braucht und darüber hinaus ist es erheblich preiswerter.
Noch besser, ich habe unzählig viele wissenschaftliche Studien gefunden, welche die Wirkung dieser Pflanze zweifelsohne belegen.

Es handelt sich hier um die Glucomannan Faser welche aus der Knolle der Teufelszunge stammt. Es ist eine Pflanze aus Südostasien, welche dort vielfach in der Küche und als Heilpflanze verwendet wird.  Die Knolle wird Konjac-Knolle bezeichnet.


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Als Laie ist es mir nicht gestattet online Gesundheitsempfehlungen zu machen, wohl aber kann ich zusammenfassen was eine Studie sagt.

In der „International Journal of Obesity (1984) 8, S.289-293“ haben die Forscher David E. Walsh, Vazgen Yaghoubian und Ali Behforooz welche aus dem "Research Department, General Nutrition Mills" aus North Dakota und dem "Computer Science Department" aus Minnesota das Ergebnis ihrer Studie mit Konjac veröffentlicht.

In ihrer Studie haben sie 8 Wochen lang mit 20 Übergewichtigen Personen jeweils eine 1-Gramm Dosis in Form von zwei Kapseln á 500 mg, oder eine entsprechende Placebo-Dosis eine Stunde vor den Mahlzeiten verabreicht.  Die Teilnehmer mussten ihre Essgewohnheiten und Sportgewohnheiten die Dauer der Studie unverändert lassen.
Im Ergebnis, konnten die Forscher feststellen, dass die die Einnahme von Glucomannan einen signifikanten Gewichtsverlust herbeibrachte. Ferner sank der Cholesterin Serum und LDL Cholesterin um 21.7 und 15.0 mg/dl. In der Studie konnten keinerlei Nebenwirkungen festgestellt werden.

TeufelszungeVerlinkt aus wikipedia.orgDiese Ergebnisse erklären die Forscher damit, dass durch die Fasern von Konjac die Galle über die Gedärme ausgeschieden wird, wodurch das Cholesterin reduziert wird.  Der Gewichtsverlust erklärten sie damit, dass 3 g von Glucomannan ca. 300 ml Wasser absorbieren, weshalb rasch ein Völlegefühl im Magen entsteht und der Appetit gehemmt wird, so dass man weniger isst.

In einer weiteren Studie von Dr. Vladimir Vuksan, Dr. David J.A. Jenkins, Peter Spadafora MSC, John L. Sievenpiper, BASC und Robin Owen MSC belegen die Forscher, dass die Stoffwechseleinstellung bei Glykämie, Lipidämie und Bluthochdruck bei Diabetikern Typ 2 verbessert wird. Die Patienten wurden 8 Wochen konventionell behandelt, danach wurden sie (auch mit einer Placebogruppe) bei Fortführung der konventionellen Medizin mit Kojachaltigen Nahrung in drei Wochen-Phasen behandelt. Dazwischen wurden stets zwei Wochen Pause eingelegt.

Die Forscher haben aufgrund der positiven Ergebnisse geschlussfolgert, dass Konjac-Fasern zusammengesetzt mit konventioneller Behandlung die Glukosewerte, die Blutfettwerte und den Blutdruck bei Diabetikern Typ 2 verbessert.

Die Teufelszunge wird seit eh und jeh in der japanischen Küche verwendet.  Es ist etwas geleeartig und aus dem Mehl der Pflanze wird tatsächlich ein Gelee hergestellt der gewürzt wird. Dieser wird durch das Kochen dann gehärtet. Selbst eine Nudelsorte wird aus diesem Mehl hergestellt. Die Chancen stehen hoch, dass Sie schon mal Konjac in einem asiatischen Restaurant gegessen haben wenn sie in einem japanischen Restaurant einen Oden-Eintopf genossen haben. Der Name "Teufelszunge" kommt.


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KonjacVerlinkt aus Bot. Garten der Uni BaselForschungsquellen:

http://adipozin.com/studies/glucomannan.pdf

http://care.diabetesjournals.org/content/22/6/913

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